"Wenn wir
das Recht verlieren, anders zu sein, verlieren wir das
Privileg, frei zu sein."
Charles Evans Hughes Sr.
War ein US-amerikanischer Anwalt
und republikanischer Politiker.
Ø
Von
einer engagierten Kollegin
Zur Lage
der Trainerinnenqualität & –gehälter
Veränderung eines Berufsbildes im nicht unwichtigen aber
„monopolistischem“ Bereich Bildung & Arbeitsmarktpolitik im
Laufe von 10-15 Jahren
Vor 10 –
15 Jahren war AMS Trainer ein Berufsbild, das fast
ausschließlich gut ausgebildete Psychologinnen,
Sozialpädagoginnen, Lebensberaterinnen beschäftigte & wenn
auch nicht ausbildungsadaequat aber doch fair mit
Stundenhonoraren von ca. 35€ auf selbständiger Basis
Beschäftigte
Heute
herrscht ein unüberschaubarer Wildwuchs von „alten
Qualifizierten“ & neuen zT „aus der Sozialhilfe rekrutierten“
Trainerinnen, die Gewerkschaft zwingt alle in einen
unsäglichen, ungewünschten Kollektivvertrag, der neueste
Tiefstand heißt 1240 BRUTTO !!! für 38h
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2000 & früher |
2011 |
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Gute Qualifizierung der Trainerinnen -
Studium, einschlägige mehrjährige fundierte
Berufsausbildung |
Trainerinnen ohne jede Basisqualifizierung
werden aus Sozialhilfe rekrutiert & als
Transitarbeitskraft beschäftigt |
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Selbständige Tätigkeit |
Zwangskollektivvertrag |
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Faire Bezahlung |
DUMPING |
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35€/ Stundenhonorar ca. 5500.-/Monat |
Für 38h 1240 brutto= 1030 netto |
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Bruttojahresbezug ca. 60.000.- |
Bruttojahresbezug 17360.- inkl. 13 & 14. |
Ich
frage mich mit diesen Informationen, wo bleibt die
Wertschätzung in diesem System? Ist das Geld nur mehr der
einzig allein bestimmende Faktor? Spielt Ausbildung, Erfahrung
und Qualität keine Rolle mehr? Sollen die Kursbesucher nur
mehr mit geringstem Aufwand verwaltet werden?
Ich
frage mich weiters, wie kommen sich viele KollegInnen vor, die
viel Geld in Ausbildung und Qualifikation investiert haben?
Und jetzt so wenig bezahlt bekommen?
Ein
weiterer Kommentar erübrigt sich – oder?
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